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Kompaktklärer Typ KK für Industrieabwässer


 

Einsatzgebiet in Durchlaufanlagen für Industrieabwässer

Industrieabwässer enthalten nach ihrer Entgiftung und Neutralisation noch Rückstände in Form von Schlammpartikeln, z.B. Schwermetallhydroxide. Um diese so zu beseitigen, daß das Klarwasser über eine Endfiltration in die Kanalisation abgeleitet werden kann, ist eine Sedimentation erforderlich. Bei Durchlaufanlagen hat sich seit vielen Jahren der Kompaktklärer bewährt. Das System wird zur Klärung kontinuierlich anfallender Abwässer mit durchschnittlicher Schlammfracht eingesetzt.

 

Allgemeine Verfahrensbeschreibung bei der Klärung von Industrieabwässern

Voraussetzung für ein gutes Absetzverhalten beim Klären von Industrieabwässern ist eine optimale Schlammkonditionierung. Bei Anwesenheit von dispergierend wirkenden Stoffen im Abwasser wird eine Flockungsstufe vorgeschaltet. Durch Zusatz eines Flockungshilfsmittels werden Flockengröße und Sinkgeschwindigkeit erhöht.

Bei stark organisch belasteten Schlämmen begünstigt die Zugabe von Metallsalzen das Abgleiten des Feinschlammes im Nachklärabteil. Außerdem wird damit ein Verkleben der Filtertücher bei der anschließenden Entwässerung in einer Kammerfilterpresse verhindert. Durch die besonders niedrige Bauhöhe ist ein freier Zulauf von den vorhergehenden Behandlungsstufen gewährleistet.

 

Anlagenbeschreibung: Einsatz beim Klären von Industrieabwässern

Der Kompaktklärer besteht im Wesentlichen aus der Vorklär- und Nachklärstufe. Damit wird ein Ausgleich bei unterschiedlichen Belastungen erzielt und Schlammdurchbrüche vermieden. Im Einlaufkasten beruhigt sich das Abwasser, dabei sinkt der Großteil des Schlammes auf den Boden. Das so vorgeklärte Wasser mit restlichen Feinschlammanteilen steigt nach oben. Durch die auf beiden Seiten außenliegenden Überströmrohre wird es unten in das Nachklärbecken eingeleitet.

Die symmetrische Anordnung der Überströmrohre bewirkt eine gleichmäßige Verteilung des Wassers im Nachklärbecken. Hier steigt das Wasser durch das Plattenpaket nach oben. Dabei setzt sich der Feinschlamm auf den schräg installierten Platten ab und gleitet nach unten. Der Schlamm im Vor- und Nachklärbecken wird kontinuierlich durch die "Schwingende Schlammabsaugung" entnommen und in einen Schlammeindicker gefördert. Die Kläranlage wird anschlussfertig ausgeliefert. Es müssen nur noch die verbindenden Rohrleitungen für Zu- und Ablauf installiert werden.

Vorteile der Kompaktkläranlage für Industrieabwässer

  • Abtrennung von sedimentierbaren Stoffen bei hohen Abwassermengen und/oder bei begrenzten räumlichen Verhältnissen
  • Kurze Absetzzeit
  • Einhaltung der geforderten Grenzwerte für absetzbaren Stoffen im ablaufenden Klarwasser
  • Durch kontinuierliche Dünnschlammentnahme kann eine hohe Schlammfracht abgetrennt werden
  • Vermeidung von Schlammdurchbrüchen in den Klarwasserablauf
  • Geringer Platzbedarf und eine niedrige Bauhöhe
  • Komplett vormontiert und anschlussfertige Lieferung bis Typ KK15

Für eine einfache Einbringung wird der vormontierte Kompaktklärer ab Typ KK 25 in transportfähigen Baugruppen geliefert.


Weitere Informationen unter

vertrieb(at)agw.de
oder
Telefon +49 711 518550-130, -131 oder -141

Datenblatt

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