Flag DE DeutschFlag GB English

Metallrückgewinnung mit unlöslichen Elektroden durch Membranelektrolyse-Anlage ReMem


Einsatzgebiete für die Membranelektrolyse

Die elektrolytische Rückgewinnung von Metallen mit unlöslichen Elektroden führt zur Oxidation der Anionen in der Lösung, die z.B. bei Chloriden zur Bildung von Chlor und zum Angriff auf die Anoden und andere Materialien führt.

Mit entsprechenden Ionenaustauschermembranen können solche Ionen von der Anode ferngehalten werden, wobei trotzdem ein Stromfluss erfolgt.

Beschreibung Membranelektrolyse

Bei chloridhaltigen Metalllösungen ist große Vorsicht bei der elektrolytischen Rückgewinnung von Metallen geboten. Chloride führen bei der Oxidation an der Anode zu Entstehung von aggressivem Chlor. Das Chlor greift dann Anode und andere Materialien aus der Anlage an. Mithilfe einer Membran lassen sich diese ungewünschten Effekte nahzu vollständig beseitigen.

Lösung / Verfahrensbeschreibung:

Bei chloridhaltigen Metalllösungen verwendet unsere Membranelektrolyseanlage auf der einen Seite das Katolyt, und auf der anderen Seite der Membrane mit einem chloridfreien Anolyten.

Das Abteil der unlöslichen Anode mit der Ionenaustauschermembrane kann als „unlösliche Anode“ zur Abarbeitung metallreicher Lösungen eingesetzt werden.

Die Membranelektrolysezelle dient zur Rückgewinnung von Nickel aus chloridhaltigen Lösungen sowie zur Abscheidung von Zink und Zinn bzw. Blei-Zinn.

Antech-Gütling bietet verschiedene Baugrößen an. Die Kompaktanlage wird schon anschlussfertig geliefert und lässt sich leicht in Ihre bestehende Anlage einbinden.


Weitere Informationen unter

vertrieb(at)agw.de
oder
Telefon +49 711 518550-130, -131 oder -141

Datenblatt

Download PDF

Download PDF (388 KB)