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ReTrom: Trommelelektrolyse-Anlage zur Rückgewinnung von Metallen


Einsatzgebiete

Die Trommelelektrolyse ist ein Verfahren zur wirtschaftlichen Rückgewinnung von Metallen wie Kupfer, Nickel, Cadmium und Zink aus Prozesslösungen. Das Metall wird in Form von Pellets zurückgewonnen oder auf Schrottmaterial abgeschieden, z.B. Späne, Rohre und dergleichen.

Trommelelektrolyse: optimale Bedingungen für die Metallrückgewinnung

Für die elektrolytische Abscheidung von Metallen sind Bewegung und Flüssigkeitsaustausch an der Grenzfläche neben der Stromdichte von entscheidender Bedeutung. Fehlen diese Voraussetzungen, so kommt es zu ungleichmäßigem und dendritischem Wachstum; die Knospen führen zu Kurzschlüssen, die die sogar Anoden zerstören können.

Der Metallniederschlag ist dann ungleichmäßig, teils pulvrig, und enthält Einschlüsse, die den Wert und vor allem die Verwertbarkeit des rückgewonnenen Metalls erheblich verringern. Bei der Trommelelektrolyse werden durch die ständige Umwälzung optimale Bedingungen für den Flüssigkeitsaustausch geschaffen.

Verfahrensbeschreibung elektrolytische Abscheidung von Metallen

In der Trommelelektrolyse herrschen aufgrund der ständigen Rotation mit Abrollen und Scheuern der Kathodenstückchen optimale Bedingungen für den Flüssigkeitsaustausch und den Metallionentransport an der Grenzfläche zwischen Kathode und Metallrückständen im Prozesswasser.

Der großen Oberfläche entspricht nur eine kleine kathodische Stromdichte. Daher kann die Trommelelektrolyse ein unregelmäßiges, dendritisches Wachstum vermieden. Das ist wichtig, denn unregelmäßige Metallablagerungen den Separator zwischen den Elektroden durchdringen, führt dies zum Kurzschluss. Außerdem kann durch die kontinuiertliche Bewegung des Prozesswassers ein gleichmäßiger Metallniederschlag auf den Kathodenstücken erreicht werden. Auf den eingesetzten Kathodenteilen kann die bis zu 15-fache Menge Metall abgeschieden werden.

Anlagenbeschreibung

Standardanlage Typ 500

Abmessungen: 1950 x 1000 x 2000 (LxBxH) Gesamtstellfläche zzgl. Gleichrichter. Das Gerät benötigt lediglich eine geringe Stellfläche und kann problemlos in bestehende Anlagen integriert werden.

Am Anfang des Beschichtungsvorgangs werden die Trommeln mit Metallstücken gefüllt. Auf den eingesetzten Kathodenstückchen wird die bis zu 15-fache Menge Metall abgeschieden. Danach wird die Trommel aufgefahren, entleert und neu gefüllt. Auf das Startgewicht von ca. 15 kg werden bis zum Wechsel ca. 150kg Metall abgeschieden. Die Trommelelektrolyse kann durch spezielle eingebaute Membranen auch für andere Metalle wie Nickel und Zink eingesetzt werden (Chloridhaltige Lösungen).

Vorteile:

  • Für Kupfer, Nickel, Cadmium und Zink
  • Rückgewinnung des Metalls in Form von Pellets
  • Einsatz von Schrott oder Abfallstücken (z.B. Rohrabschnitte) als Kathode
  • Leichtes Handling
  • Rotierende Bewegung sorgt für guten Flüssigkeitsaustausch und Metallionentransport
  • Verhältnis von Metalleinsatz zur Abscheidung ist extrem hoch (z.B. 1:10)
  • Unlösliche Anoden für die verschiedensten Elektrolyte
  • Verringert die Belastung der Abwasserbehandlung
  • Spart Chemikalien und gewinnt wertvolle Rohstoffe zurück
  • Hohe Abscheidungsrate bringt kurze Pay-back-Periode
  • Kompaktanlage, einfache Installation in bestehende Anlagen
  • Ideale Ergänzung zur Nickelrückgewinnung
  • Auch verfügbar als Grossanlage mit Fahrwagensystem für große Metallmengen

Weitere Informationen unter

vertrieb(at)agw.de
oder
Telefon +49 711 518550-130, -131 oder -141

Datenblatt

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